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Voices of Children and Young People: Global Child Helpline Data for 2020

01.12.2021

Um besser zu verstehen, mit welchen Problemen sich Kinder und Jugendliche an Kinder- und Jugendtelefone weltweit wenden, sammelt Child Helpline International jedes Jahr Daten seiner Mitglieder aus der ganzen Welt. Der ausführliche Bericht für das Jahr 2020 ist nun online verfügbar:

Child Helpline International ist ein globales Netzwerk von 173 Helplines für Kinder in 142 Ländern, zu dem auch das Kinder- und Jugendtelefon von "Nummer gegen Kummer" gehört.

Abschied von Klaus Hoppe

24.11.2021

Wir nehmen Abschied von unserem Ehrenvorstand Klaus Hoppe. Mit menschlicher Zugewandtheit, Ruhe und Respekt vertrat er als Vorsitzender des Vorstands das bundesweite, kostenfreie und ehrenamtliche Beratungsnetz "Nummer gegen Kummer" von 2011 an bis zu seiner schweren Erkrankung 2019.

Wir werden ihn in Dankbarkeit und ehrendem Andenken bewahren.

Aktionstag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt

18.11.2021

Wuppertal, 18.11.2021. Heute findet zum 7. Mal der europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt statt. Sexualisierte Gewalt gegen Heranwachsende ist durch die Missbrauchsskandale vermehrt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Und als Folge der Corona-Pandemie wächst die Sorge um zunehmende sexualisierte Gewalt gegen Kinder, denn: Kinder und Jugendliche sind während der Pandemie – sowohl im direkten Umfeld aber auch im Internet – einem erhöhten Risiko von sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch ausgesetzt.

Im Jahr 2021 steht der Aktionstag unter dem Motto „Making the circle of trust truly safe for children“. Kinder und Jugendliche sollen sich gerade innerhalb der Familie oder dem Freundeskreis sicher(er) fühlen. Doch häufig finden Übergriffe im Kreis der engsten Vertrauten statt. Die Pandemie wirkt sich hier noch verstärkend aus, da Kinder und Jugendliche mehr Zeit zu Hause verbringen. Dies spiegelt sich auch in den Erfahrungen der Nummer gegen Kummer wider: Etwa 13% aller Gespräche am Kinder- und Jugendtelefon und in der Online-Beratung konnten in 2020 dem Themenkomplex Gewalt und Missbrauch zugeordnet werden. Und auch die bisherigen Zahlen aus 2021 lassen einen Anstieg der Beratungen zur Thematik vermuten.

Auch online steigt das Risiko von sexuellen Übergriffen. Die JIM-Studie von 2020 zeigt, dass die Mediennutzung der Jugendlichen unter Corona stark zugenommen hat. Durch die viele Zeit im Internet können Kinder und Jugendliche leicht auf Inhalte oder Personen stoßen, die ihnen schaden. „Viele Heranwachsende sind heute leider immer noch nicht ausreichend über mögliche Risiken der digitalen Welt aufgeklärt“, so Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Täterinnen und Täter nutzen diesen Umstand gerne für ihre Zwecke aus. So berichten Ratsuchende  von unerwünschten Nachrichten mit sexualisiertem und Angst machenden Bildmaterial oder, dass sie selbst unter Druck gesetzt werden intime Fotos von sich zu verschicken.“

Damit Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen und Problemen nicht allein bleiben, sind die anonym und kostenfrei erreichbaren Beratungsangebote der „Nummer gegen Kummer“ von großer Bedeutung. Denn im geschützten Raum der vertraulichen Beratung am Telefon und Online fällt es Betroffenen oft leichter über das Erlebte zu sprechen. „Die Wichtigkeit unserer telefonisch und online erreichbaren Angebote zeigt sich besonders in den Pandemiezeiten – die „Nummer gegen Kummer“ war eines von wenigen Angeboten, die durchgehend und „kontaktlos“ erreichbar bleiben konnten“, betont Schütz. Seit 40 Jahren finden Ratsuchende bei der „Nummer gegen Kummer“ ein „offenes Ohr“ zu all ihren Sorgen, Fragen und Problemen. Die qualifizierten ehrenamtlichen Beraterenden hören zu, besprechen gemeinsam mögliche Lösungen und können bei Bedarf über weitere spezialisierte Hilfeangebote informieren.

Gemeinsam mit Partnern wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Projekt Trau Dich!, im Verbund www.saferinternet.de und dem Deutschen Kinderschutzbund stellt die „Nummer gegen Kummer“ eine wichtige Anlaufstelle zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung dar.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

Bewusst offline: Instagram-Takeover von Jugendlichen für Jugendliche

30.09.2021

Wie können wir unser digitales Wohlbefinden verbessern? Um diese Fragestellung zu beantworten haben das deutsche Awareness Centre klicksafe und die Helpline Nummer gegen Kummer e.V. eine Peer-to-Peer Jugendkampagne zu Digitalem Wohlbefinden durchgeführt.

In mehreren Workshops setzten sich die Teilnehmenden im Alter zwischen 16 und 20 Jahren damit auseinander, was sie und ihre Altersgenossen im Netz stresst und welche Tipps sie anderen Jugendlichen für eine entspannte Online-Nutzung mit auf den Weg geben können. Im Rahmen der Kampagne entstanden von den Teilnehmenden entwickelte Inhalte für das von Jugendlichen stark genutzte soziale Netzwerk Instagram. Vom 4. bis 10. Oktober übernehmen die Jugendlichen die Instagram-Profile der Projektpartner in einem sogenannten Takeover und veröffentlichen täglich Posts, die das Phänomen digitales Wohlbefinden erklären, seine Relevanz verdeutlichen oder auf Hilfsangebote verweisen. Außerdem geben sie in ganz persönlichen Testimonial-Statements eigene Tipps, die andere Jugendliche zu einer bewussten Internutzung animieren sollen. Praktische Anregungen erhalten Interessenten über die Instagram-Story, auf der eine 7-Tage-Challenge mit bewussten Offline-Aktivitäten geteilt wird. Die täglichen offline-Aktivitäten können als Mitmachaktion durchgeführt werden, eine Checkliste ermöglicht das schrittweise Abhaken der Challenge und am Ende der Woche können Instagram-User ihre ausgefüllten Checklisten zusammen mit Feedback reposten.

Die Aktion richtet sich an Jugendliche, kann aber auch in der Schule oder Jugendarbeit zum Einsatz kommen.

Zu den Instagram-Profilen:

https://www.instagram.com/klicksafe

https://www.instagram.com/nummergegenkummer_e.v

Online-Befragung zur Situation von Young Adult Carer

12.08.2021

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Lebenssituation und Wünsche von jungen Erwachsenen, die einen erkrankten Angehörigen pflegen, in den Blick nimmt. Die Befragung soll dabei helfen, Unterstützungsangebote wie die „Pausentaste“ noch mehr auf die Bedürfnisse von Young Adult Carer auszurichten.

Alle, die ein erkranktes Familienmitglied unterstützen und studieren, eine Ausbildung machen oder sich in einer Übergangsphase befinden sind herzlich eingeladen ihre Erfahrungen über die Online-Befragung mitzuteilen. Das gilt auch für all diejenigen, die diese Situation vor einiger Zeit erlebt haben. Die Beantwortung des Fragbogens dauert nicht länger als 20-30 Minuten, und natürlich ist die Teilnahme anonym. Zur Umfrage geht es HIER.

Denn während es zur Situation von pflegenden Kindern und Jugendlichen zunehmend Informationen und Studien gibt, ist die Datenlage zu jungen Erwachsenen mit Pflegeverantwortung dünn. Die Ablösung vom Elternhaus und damit einhergehende finanzielle Sorgen, sowie das schlechte Gewissen die Familie bei einem Wohnortwechsel „zurückzulassen“ erschweren ihnen häufig die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium. Doch erst genauere Einblicke dazu, welche Hürden es für sie gibt was was sie als Auszubildende oder Studierende als entlastend empfinden würden ermöglichen es, Entscheidungsträger auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen und Unterstützungsangebote daran anzupassen.

Im Januar 2018 startete das Projekt ‚Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe. Das Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern‘, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert wurde. Die „Nummer gegen Kummer“ bietet im Rahmen des Projektes eine niederschwellige Anlaufstelle für pflegende Kinder und Jugendliche. „Die vielen positiven Rückmeldungen zum Projekt zeigen uns, wie relevant ein flächendeckendes Beratungsangebot für pflegende Kinder und Jugendliche ist.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Im Gespräch mit unseren ehrenamtlichen Beratern*innen erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Lebenssituation zu reflektieren, Entlastung zu finden und Isolation aufzulösen. Bei Bedarf können sie auch Informationen zu weiteren Hilfsangeboten erhalten.“ Auf www.pausentaste.de finden Heranwachsende Erfahrungsberichte und Interviews mit jungen Pflegenden, Videos und Hinweisen auf Beratungsangebote.

Zeugnisvergabe nach einem besonderen Schuljahr

30.06.2021

Wuppertal, 30.06.2021. Zwar stellten in den letzten Monaten einige Schülerinnen und Schüler ihren Eltern die eher ungewöhnliche Frage „Wann darf ich endlich wieder in die Schule?“ – trotzdem ist die Freude auf die Sommerferien bei vielen groß! Doch: vorher steht noch die Zeugnisvergabe an!

In diesem Schuljahr wurden nicht nur Englisch-Vokabeln gepaukt, nein, es kamen auch „neue“ deutsche Begriffe wie Inzidenzwert, Wechselmodell, Distanzunterricht und Bundesnotbremse hinzu. Als anstrengend und nervig beschrieben viele Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihren Sorgen an das Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ wandten, die Situation im Homeschooling oder die Maskenpflicht in der Schule. „Die anfängliche Begeisterung für Videokonferenzen flaute schnell ab und die indirekte Begleitung durch Lehrkräfte, der fehlende Kontakt zu Mitschüler*innen, eine oftmals unzureichende technische Ausstattung, und keine Aussicht auf Normalität ließen die Motivation zuhause bei vielen allmählich schwinden.“ weiß eine langjährige Beraterin durch viele Gespräche mit Kindern und Jugendlichen.

Wie sich das digitale Lernen auf die Zensuren auswirkt, wird sich nun zeigen. Das kann die Vorfreude auf einen unbeschwerten Sommer bei manchen Schüler*innen trüben. Denn auch die diesjährige Zeugnisvergabe kann Kummer bereiten oder zu Konflikten innerhalb von Familien führen.

Die Mitarbeitenden an den Beratungsangeboten der „Nummer gegen Kummer“ haben ein offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und Eltern – auch bei Zeugnissorgen.

Auch für viele Eltern war es ein besonderes Schuljahr in Zeiten der Pandemie. Mütter und Väter sprachen am Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ von Überforderung und Erschöpfungszuständen in Folge der Doppelbelastungen. Auch teilten sie Ängste, dass ihre Kinder in ihren Leistungen nun nicht mehr mithalten können, weil sich das Homeschooling nur schwerlich umsetzen ließ. Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. beschreibt: „Es gab erheblichen Redebedarf am Elterntelefon. Die Probleme Zuhause nahmen teilweise zu, die Kontakte im eigenen Umfeld gleichzeitig ab. Es war und ist uns daher nach wie vor ein großes Anliegen, auch für Mütter und Väter erreichbar zu sein, ihre Sorgen aufzufangen und ihnen Mut zu machen.“

Das Elterntelefon ist aktuell montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags auch bis 19 Uhr, unter 0800 111 0 550 zu erreichen. Kinder und Jugendliche finden montags bis samstags von 14.00 bis 20.00 Uhr unter der Rufnummer 116 111 Unterstützung amKinder- und Jugendtelefon oder rund um die Uhr bei der Online-Beratung unter www.nummergegenkummer.de. Alle Beratungsangebote sind anonym und kostenlos erreichbar. Die speziell für ihre Aufgaben ausgebildeten Beraterinnen und Berater hören zu und überlegen gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern, welche Lösungswege es geben kann.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

PM-Statistik-2020

Jahresstatistiken 2020 jetzt online!

29.04.2021

Wuppertal, 29.04.2021. Über 1.600 Anfragen von ratsuchenden Kindern, Jugendlichen und auch Eltern werden aktuell täglich von den 113 bundesweiten Standorten der »Nummer gegen Kummer« angenommen – am Telefon und online. Denn gerade in diesen schwierigen Zeiten kommt den kostenlosen, leicht erreichbaren und kontaktlosen Beratungsangeboten eine noch größere Bedeutung zu. Hier haben Menschen die Möglichkeit anonym über ihre Situation zu sprechen, sich zu entlasten und damit Ängsten und Unsicherheiten entgegenzuwirken. Für viele Familien ist es nach wie vor eine schwierige Zeit, weiß Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V.: „Die Pandemie schränkt strukturierte Tagesabläufe, die Bewegungsfreiheit und soziale Kontakte ein wie nie. Die Beratungsanfragen haben in der Pandemie deutlich zugenommen. Sie spiegeln unter anderem ein erhöhtes Konfliktpotential innerhalb der Familie wider.“ Anderen Menschen zu helfen ist primäre Aufgabe von Nummer gegen Kummer e.V. und seinen Mitgliedsverbänden. Dabei werden wir bereits seit 1991 von der Deutsche Telekom unterstützt – und in diesen schwierigen Zeiten ganz besonders! Am 29. April 2021 startet die Initiative „Unser Platz für Eure Hilfe“: Eine Woche lang stellt das Unternehmen unter anderem der »Nummer gegen Kummer« ihre nationalen Werbeplätze zur Verfügung – damit noch mehr Menschen auf unsere kostenlosen und vertraulichen Beratungsangebote aufmerksam werden und möglichst kein Hilferuf ungehört bleibt. Die unterschiedlichen Belastungssituationen in Familien werden auch in zahlreichen Beratungen bei der »Nummer gegen Kummer« immer wieder thematisiert. Die vor kurzem veröffentlichten Jahresdaten sind dabei ein guter und wichtiger Indikator in der Krise. Sie machen deutlich, wie die Stimmung in den Familien, bei Kindern und Jugendlichen ist.

Die Jahresstatistiken finden Sie unter: https://www.nummergegenkummer.de/aktuelles/zahlen-und-fakten/. Im angefügten Fact Sheet sind die wichtigsten Zahlen und Fakten noch einmal zusammengefasst. 2020 war für alle ein herausforderndes Jahr. Das hat sich auch an den Beratungsangeboten der »Nummer gegen Kummer« bemerkbar gemacht. Es haben rund 7% mehr Beratungen (128.500) stattgefunden als noch in 2019 (120.500). In 2021 setzt sich dieser Trend weiter fort: Im ersten Quartal 2021 gab es bereits 6 % mehr Beratungen als im ersten Quartal des Vorjahres. Diese Zahlen unterstreichen den nach wie vor hohen Bedarf der kostenlosen und anonymen Hilfsangebote der »Nummer gegen Kummer«. In vielen Beratungen spiegelt sich die besondere Situation wider, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Alltag von Familien entstanden sind. So sprechen junge Ratsuchende vermehrt über psychische Probleme, Einsamkeit und Konflikte innerhalb der Familie und auch Gewalterfahrungen werden verstärkt thematisiert. Viele Eltern rufen an, um über ihre aktuellen und akuten Belastungen (Betreuungssituation der Kinder, Konflikte in der Familie sowie Gefühle der Verunsicherung und Überforderung) in der Krisensituation zu sprechen. Zudem wird das Beratungsangebot genutzt, um präventiv Strategien zu entwickeln angemessen auf Konfliktsituationen reagieren zu können.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

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Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
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20 Jahre Elterntelefon

20 Jahre Beratung am Elterntelefon

24.03.2021

Wuppertal, 24.03.2021. Das Elterntelefon der »Nummer gegen Kummer« feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. „An unserem Kinder- und Jugendtelefon, das seit 1980 besteht, meldeten sich auch immer wieder Eltern mit ihren Sorgen und suchten Rat bei familiären Problemen. Aus unseren Kontakten mit vielen anderen Eltern und Erziehenden wussten wir zudem, wie sehr auch hier Unterstützung und Hilfe benötigt wird und so fiel die Entscheidung für den Aufbau eines zweiten telefonischen Angebots recht leicht. Seitdem können sich also auch Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bei Problemen rund um Familie und Erziehung vertrauensvoll an die „Nummer gegen Kummer“ wenden.“, erinnert sich Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. in Wuppertal. Am 22. März 2001 ging das Elterntelefon auf Leitung und ergänzt seitdem neben dem Kinder- und Jugendtelefon das Gesprächs- und Beratungsangebot der »Nummer gegen Kummer«. Unter der bundesweit kostenfreien Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern und andere Erziehungsverantwortliche ein qualifiziertes Gesprächsangebot zu ihren Fragen und Sorgen um ihr Kind.

Seit dem Start haben rund 203.000 Beratungen am Elterntelefon stattgefunden. Dabei war das Angebot in dem pandemiegeprägten Jahr 2020 so gefragt wie nie zuvor. Hier haben 17.789 Beratungen stattgefunden und damit 64% mehr als im Vorjahr! „Wenn sich eine überforderte Mutter, die mit zwei Kindern im Homeschooling ist und nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht, während unseres Gespräches etwas entlastet fühlt, dann weiß ich, wie wichtig unser Angebot ist.“, beschreibt eine ehrenamtliche Beraterin die Gespräche in diesen besonderen, oft schwierigen Zeiten. Sie erlebe täglich, wie viel Unterstützung das Elterntelefon den Familien bietet – allein durch einen einzigen Anruf! Denn egal, ob es um Überforderungssituationen, Konflikte innerhalb der Familie bzw. mit demder (Ex-)Partnerin oder Unsicherheiten rund um Pubertät, Regeln oder Verbote in der Erziehung geht – den Eltern tut es gut, offen über diese Gefühle sprechen zu können. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Beraterinnen können Handlungsstrategien für den Umgang mit den Sorgen und Ängsten erarbeitet werden. Im Rahmen der anonymen Beratung erhalten Eltern auch auf Wunsch Kontaktdaten zu Beratungsstellen oder Hilfeeinrichtungen in ihrer Nähe.

Nur durch das große Engagement der über 800 ehrenamtlichen Beraterinnen, die in ganz Deutschland Anrufe entgegennehmen, sind die vielen Anfragen zu bewältigen. Was viele von ihnen antreibt, beschreibt eine Beraterin so: „Ich erlebe als Beraterin am Elterntelefon viel Dankbarkeit, oft Erleichterung und auch Zuversicht durch neue Impulse, die die Anrufer*innen entwickelt haben.“

Im angefügten Fact Sheet haben wir noch einmal alle interessanten Zahlen und Fakten aus 20 Jahren Elterntelefon zusammengefasst.

Pressekontakt:

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Hofkamp 108
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Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

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Insta Zahlen 2020

Beratung in 2020 und Elterntelefon gefragt wie nie zuvor

18.02.2021

Wuppertal, 18.02.2021. 2020 war für alle ein herausforderndes Jahr. Das hat sich auch an den Beratungsangeboten der »Nummer gegen Kummer« bemerkbar gemacht. Rund 494.442 Ratsuchende haben in 2020 die »Nummer gegen Kummer« kontaktiert: davon über 461.000 Kinder und Jugendliche in der Telefon- und Onlineberatung und 33.380 Eltern am Elterntelefon[1]. Aus diesen Kontakten entwickelten sich insgesamt 128.524 Beratungen, in denen ein intensives Gespräch mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zu ihren Problemen oder Themen geführt wurde. Das sind rund 7% mehr Beratungen als noch in 2019.


[1]Nicht jeder Kontakt (Anruf/Nachricht) führt zu einer Beratung, was unterschiedliche Gründe haben kann, wie zum Beispiel auflegen, schweigen oder Anrufe ohne ein bestimmtes Anliegen. 

PM Zahlen 2020

Die Anzahl der Beratungen am Kinder- und Jugendtelefon bewegen sich 2020 ungefähr auf dem hohen Vorjahresniveau, während bei der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche und vor allem am Elterntelefon deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen sind. Diese Zahlen unterstreichen den hohen Bedarf der kostenlosen und anonymen Hilfsangebote der »Nummer gegen Kummer«.


Erste Auswertungen haben ergeben: Viele Eltern rufen auch an, um über ihre aktuellen und akuten Belastungen (Betreuungssituation der Kinder, Konflikte in der Familie sowie Gefühle der Verunsicherung und Überforderung) in der Krisensituation zu sprechen und auch um präventiv Konfliktsituationen angemessen begegnen zu können. Kinder nutzen die Beratungsangebote ebenfalls verstärkt, um mit der für sie ungewohnten neuen Situation umzugehen: So sprechen junge Ratsuchende vermehrt über psychische Probleme, Einsamkeit und Konflikte innerhalb der Familie und auch verstärkt über Gewalterfahrungen.

Bundesministerin Franziska Giffey betont: „Es ist sehr wichtig, Kinder, Jugendliche und Eltern mit ihren Problemen nicht allein zu lassen. Die hohe Nachfrage nach Beratungsangeboten in der Corona-Pandemie zeigt das deutlich. Es war deshalb richtig, dass wir die Nummer gegen Kummer in dieser Zeit mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet haben. Und auch in diesem Jahr verstärken wir die Förderung der Nummer gegen Kummer, um die Erreichbarkeit des Kinder- und Jugendtelefons, des Elterntelefons und der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche deutlich zu erhöhen. Mein ganz besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern und dem Verein Nummer gegen Kummer e.V. für ihren Einsatz in den letzten Monaten. Sie haben sich unter den erschwerten Bedingungen in der Pandemie täglich und  auch an den Feiertagen um die Nöte der Ratsuchenden gekümmert. Die Hilfetelefone geben uns Aufschluss darüber, was Eltern, Kinder und Jugendliche bewegt. Klar ist: Sie brauchen eine Perspektive. Die Belange der Familien und besonders die der Kinder und Jugendlichen haben für mich Priorität und sollten bei den Plänen für Lockerungen im Fokus stehen.“

Dem Motto der »Nummer gegen Kummer« - Darüber reden hilft - kommt auch in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich in vielen Familien weiterhin eine große Bedeutung zu.

Wuppertal, 24.03.2021. Das Elterntelefon der »Nummer gegen Kummer« feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. „An unserem Kinder- und Jugendtelefon, das seit 1980 besteht, meldeten sich auch immer wieder Eltern mit ihren Sorgen und suchten Rat bei familiären Problemen. Aus unseren Kontakten mit vielen anderen Eltern und Erziehenden wussten wir zudem, wie sehr auch hier Unterstützung und Hilfe benötigt wird und so fiel die Entscheidung für den Aufbau eines zweiten telefonischen Angebots recht leicht. Seitdem können sich also auch Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bei Problemen rund um Familie und Erziehung vertrauensvoll an die „Nummer gegen Kummer“ wenden.“, erinnert sich Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. in Wuppertal. Am 22. März 2001 ging das Elterntelefon auf Leitung und ergänzt seitdem neben dem Kinder- und Jugendtelefon das Gesprächs- und Beratungsangebot der »Nummer gegen Kummer«. Unter der bundesweit kostenfreien Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern und andere Erziehungsverantwortliche ein qualifiziertes Gesprächsangebot zu ihren Fragen und Sorgen um ihr Kind.

Seit dem Start haben rund 203.000 Beratungen am Elterntelefon stattgefunden. Dabei war das Angebot in dem pandemiegeprägten Jahr 2020 so gefragt wie nie zuvor. Hier haben 17.789 Beratungen stattgefunden und damit 64% mehr als im Vorjahr! „Wenn sich eine überforderte Mutter, die mit zwei Kindern im Homeschooling ist und nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht, während unseres Gespräches etwas entlastet fühlt, dann weiß ich, wie wichtig unser Angebot ist.“, beschreibt eine ehrenamtliche Beraterin die Gespräche in diesen besonderen, oft schwierigen Zeiten. Sie erlebe täglich, wie viel Unterstützung das Elterntelefon den Familien bietet – allein durch einen einzigen Anruf! Denn egal, ob es um Überforderungssituationen, Konflikte innerhalb der Familie bzw. mit demder (Ex-)Partnerin oder Unsicherheiten rund um Pubertät, Regeln oder Verbote in der Erziehung geht – den Eltern tut es gut, offen über diese Gefühle sprechen zu können. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Beraterinnen können Handlungsstrategien für den Umgang mit den Sorgen und Ängsten erarbeitet werden. Im Rahmen der anonymen Beratung erhalten Eltern auch auf Wunsch Kontaktdaten zu Beratungsstellen oder Hilfeeinrichtungen in ihrer Nähe.

Nur durch das große Engagement der über 800 ehrenamtlichen Beraterinnen, die in ganz Deutschland Anrufe entgegennehmen, sind die vielen Anfragen zu bewältigen. Was viele von ihnen antreibt, beschreibt eine Beraterin so: „Ich erlebe als Beraterin am Elterntelefon viel Dankbarkeit, oft Erleichterung und auch Zuversicht durch neue Impulse, die die Anrufer*innen entwickelt haben.“

Im angefügten Fact Sheet haben wir noch einmal alle interessanten Zahlen und Fakten aus 20 Jahren Elterntelefon zusammengefasst.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

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Anna Zacharias
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Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

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Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

Safer-Internet-Day 2021 - Wir sind dabei

Gemeinsam für ein besseres Internet. Verbund Safer Internet DE: Information, Beratung, Melden

09.02.2021

Safer Internet Day am 09.02.2021

Safer Internet Day am 09.02.2021

Berlin/Köln/Ludwigshafen/Mainz/Wuppertal, 09. Februar 2021 | Am 09.02.2021 ist wieder Sa- fer Internet Day, der internationale Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen online sowie offline dreht sich weltweit wieder alles um die Mög- lichkeiten, aber auch Risiken in unserer heutigen digitalisierten Lebenswelt – und um die Frage, wie wir das Internet von Morgen ein Stück weit besser machen können.


Verbund Safer Internet DE: Sechs Partner, ein Ziel

Gemeinsam für ein besseres Internet – das internationale Motto des Safer Internet Day 2021 beschreibt auch das Ziel der Zusammenarbeit der sechs Partner im Verbund Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Anlässlich des Aktionstags informieren die Partner über ihre Un- terstützungsangebote in den Bereichen INFORMATION – BERATUNG – MELDEN: die Medi- enkompetenzinitiative klicksafe stellt wichtige Informationen zu den Möglichkeiten und Ge- fahren der Internetnutzung bereit, die Nummer gegen Kummer unterstützt ratsuchende Kin- der, Jugendliche und Eltern am Telefon oder online mit Beratung bei „Web-Sorgen“ und die Meldestellen von jugendschutz.net und die Internet-Beschwerdestelle.de (gemeinsam umgesetzt von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. und FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.) bieten Nutzern die Möglichkeit, problematische Online-In- halte - auch anonym - zu melden. „Für uns im Verbund ist jeder Tag ein Safer Internet Day“, sind sich die Partner einig, „denn unsere Angebote bieten wichtige Werkzeuge für eine mög- lichst unbeschwerte Nutzung der digitalen Möglichkeiten sowie für den kompetenten Umgang mit Gefährdungen in der heutigen digitalen Lebenswelt.“


Mitmachen erwünscht

Traditionell initiiert und koordiniert klicksafe die Aktivitäten zum Safer Internet Day (SID) in Deutschland und setzt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf das Thema "Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake". Am Safer Internet Day sind alle Interessierten herzlich eingeladen den vielfältigen Informationen zum Beispiel online unter den Hashtags #SaferInternetDay, #SID2021, #WerMachtMeineMeinung oder #FaktenSchützen zu folgen, Beiträge zu liken und zu teilen oder auch eigene Posts zu erstellen und so dabei mitzuhelfen, die Aufmerksam- keit für Themen rund um ein besseres Internet zu erhöhen.


klicksafe

Für Kinder, Jugendliche sowie für Eltern, Lehrkräfte und alle anderen Interessierten haben die klicksafe-Expert:innen ein vielfältiges Angebot an Broschüren, Videos und Checklisten zur Meinungsbildung und Falschnachrichten im Internet entwickelt, darunter das neue klicksafe- Handbuch "Ethik macht klick. Meinungsbildung in der digitalen Welt", die neue Bro- schüre „Vertraust du noch oder checkst du schon?“ zu Falschmeldungen und Verschwö- rungsideologien sowie das interaktive Spiel für Jugendliche "Im Bunker der Lügen". Um über Falschinformationen im Netz aufzuklären, startet klicksafe zudem die Mitmachaktion #FaktenSchützen.

Alle neuen Materialien und Angebote stehen ab dem 09.02. zum Download auf klicksafe.de/sid zur Verfügung.


eco

Die eco Beschwerdestelle und die Polizei Köln veranstalten am 09.02. von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr einen Online-Workshop unter dem Titel: „Fake und die möglichen Folgen eines Irr- tums – sicher sozial netzwerken, statt den Falschen ins Netz zu gehen“.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung mit den Schwerpunkten „politische Meinungsbildung“ und „sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige“ ist bis zum Veranstaltungsbeginn online möglich.


FSM

Die FSM erklärt zum Safer Internet Day in einem Video, wie man illegale Online-Inhalte an die FSM-Beschwerdestelle melden kann. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen und viele Menschen zu motivieren, sich bei der Beschwerdestelle zu melden, wird das Video mit Untertiteln und in Gebärdensprache angeboten. Das Video ist unter www.fsm.de und auf Fa- cebook und YouTube verfügbar.

FSM-Geschäftsführer Martin Drechsler wird das Engagement der FSM zur Stärkung der Me- dienkompetenz in einer hochrangig besetzten Digitalkonferenz zum Thema "Digitale Plattfor- men und Gesellschaft - Wie können wir die gesellschaftliche Teilhabe am digitalen Fortschritt und die Debattenkultur im Netz fördern?" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbrau- cherschutz und des Digitalverbands Bitkom vorstellen.

Im Rahmen des Medienkompetenzprojekts weitklick veranstaltet die FSM außerdem eine Online-Podiumsdiskussion: Im Livestream auf YouTube diskutieren eine Schulleiterin, ein Journalist, ein YouTube-Profi, eine Medienpädagogin und eine Schülerin zum Thema "Wem kann ich trauen? - Medien- und Nachrichtenkompetenz in einer digitalen Welt".


jugendschutz.net

Passend zum diesjährigen Safer Internet Day veröffentlicht jugendschutz.net einen Info-Arti- kel, der sich mit grundlegenden Fragen zum Thema "Fake News" auseinandersetzt sowie über das Onlineangebot klick-tipps.net Empfehlungen zu Kinderseiten, die sich mit der The- matik beschäftigen.

Nummer gegen Kummer

Die Nummer gegen Kummer bietet am 10.02. einen Themen-Chat mit dem Fokus „Stress im Netz“ an: Ratsuchende Kinder und Jugendliche können im Live-Chat (14-18 Uhr) unter www.nummergegenkummer.de anonym und kostenfrei mit den Berater*innen der Nummer gegen Kummer über ihre Web-Sorgen chatten.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten ist auf der Aktions- seite für den SID 2021 www.klicksafe.de/sid zu finden.

SID international: www.saferinternetday.org und www.betterinternetforkids.eu

Über den Safer Internet Day

Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 immer am Dienstag der zweiten Februarwoche statt und setzt jedes Jahr einen neuen thematischen Schwerpunkt im Rahmen des internationalen Mottos „Together for a better internet“. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative klicksafe koordiniert.

klickSafe

klicksafe fördert die Online-Kompetenz der Menschen und unterstützt den kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet durch vielfältige Angebote. Die EU- Initiative ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und wird in Deutschland von den Medienanstalten in Rhein- land-Pfalz (Koordinator) und in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Auf der Website www.klicksafe.de finden Nutzer:innen eine Vielzahl von aktuellen Informationen, praktischen Tipps und Unterrichtsmaterial zu digitalen Diensten und Themen. Die Zielgruppen sind Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren. klicksafe ist das nationale, deutsche Awareness-Centre und wird gefördert durch das CEF Telecom Programm der Europäischen Union. Seit 2008 koordiniert klicksafe auch das Safer Internet Centre DE.

 

Kontakt:

Landesanstalt für Medien NRW,
Dilek Atalay, Tel.: 0211 77 007 190, dilek.atalay@medienanstalt-nrw.de

Medienanstalt Rheinland-Pfalz,
Deborah Woldemichael, Tel.: 0621 52 02 271, woldemichael@medienanstalt-rlp.de

 

ecoMit über 1.100 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Eu- ropa. Seit 1995 gestalten wir maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland, fördern neue Technologien, Infrastrukturen sowie Märkte und formen Rahmenbedingungen. Das Thema Jugendschutz ist für den eco schon seit 1996 ein wichtiges Thema. Damals wurde die Internet Content Task Force (ICTF) gegründet mit dem Ziel, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte im Internet zu verhindern. Daraus hat sich die eco Beschwerdestelle, entwickelt, die von eco seit rund 20 Jahren betrieben wird. Seit 2004 ist die Beschwer- destelle auch über das mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam betriebene Webportal internet-beschwerdestelle.de erreichbar und ist seit 2008 auch Teil des deutschen Safer Internet Centres.

Kontakt:
eco Verband der Internetwirtschaft e.V., www.eco.de
Laura Treskatis; Tel.: +49 (0) 30 – 2021567 – 23, laura.treskatis@eco.de

FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt FSM e.V., www.fsm.de,
Wiebke Klecar, Beuthstr. 6, 10117 Berlin; Tel.: 030 24 04 84 – 43, klecar@fsm.de, @FSM_de

 

Jugendschutz-net

Als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Inter- net recherchiert jugendschutz.net Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Die Stelle drängt Anbieter und Betreiber, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Sie nimmt über ihre Hotline Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen und sorgt dafür, dass diese schnell beseitigt werden. Im Fokus der Arbeit stehen riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischer Extremismus und sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Kontakt jugendschutz.net, www.jugendschutz.net
Bahnhofstr. 8a, 55116 Mainz, presse@jugendschutz.net, Tel.: 06131 328520

NummerGegenKummer

Als Helpline im Verbund Safer Internet DE bieten die Beratungsangebote der „Nummer ge- gen Kummer“ Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und andere Erziehende zu allen Fragen und (Online-)Sorgen an. Anonym, vertraulich und kostenlos. Kinder- und Jugendtelefon unter Tel. 116111 (Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr, samstags „Jugendliche beraten Jugendliche“). Onlineberatung für Kinder und Jugendliche im passwortgeschützten Onlineportal unter www.nummergegenkummer.de (Live-Chat Mi&Do 14-18 Uhr, email-Beratung rund um die Uhr erreichbar). Elterntelefon unter Tel. 0800 – 111 0 550 (Mo – Fr von 9 – 17 Uhr sowie Di&Do bis 19 Uhr).

Kontakt Nummer gegen Kummer e.V., www.nummergegenkummer.de,
presse@nummergegenkummer.de, Tel.: 0202 259 059-23

Diese Pressemitteilung wird gemeinsam herausgegeben vom Verbund Safer Internet DE.

 

Safer Internet DE (www.saferinternet.de) ist der Verbund der deutschen Partner im CEF Tel- ecom Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben dem Awareness Centre klicksafe (gemeinsam umgesetzt von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und der Landesan- stalt für Medien NRW) die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

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