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Online-Befragung zur Situation von Young Adult Carer

12.08.2021

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Lebenssituation und Wünsche von jungen Erwachsenen, die einen erkrankten Angehörigen pflegen, in den Blick nimmt. Die Befragung soll dabei helfen, Unterstützungsangebote wie die „Pausentaste“ noch mehr auf die Bedürfnisse von Young Adult Carer auszurichten.

Alle, die ein erkranktes Familienmitglied unterstützen und studieren, eine Ausbildung machen oder sich in einer Übergangsphase befinden sind herzlich eingeladen ihre Erfahrungen über die Online-Befragung mitzuteilen. Das gilt auch für all diejenigen, die diese Situation vor einiger Zeit erlebt haben. Die Beantwortung des Fragbogens dauert nicht länger als 20-30 Minuten, und natürlich ist die Teilnahme anonym. Zur Umfrage geht es HIER.

Denn während es zur Situation von pflegenden Kindern und Jugendlichen zunehmend Informationen und Studien gibt, ist die Datenlage zu jungen Erwachsenen mit Pflegeverantwortung dünn. Die Ablösung vom Elternhaus und damit einhergehende finanzielle Sorgen, sowie das schlechte Gewissen die Familie bei einem Wohnortwechsel „zurückzulassen“ erschweren ihnen häufig die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium. Doch erst genauere Einblicke dazu, welche Hürden es für sie gibt was was sie als Auszubildende oder Studierende als entlastend empfinden würden ermöglichen es, Entscheidungsträger auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen und Unterstützungsangebote daran anzupassen.

Im Januar 2018 startete das Projekt ‚Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe. Das Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern‘, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert wurde. Die „Nummer gegen Kummer“ bietet im Rahmen des Projektes eine niederschwellige Anlaufstelle für pflegende Kinder und Jugendliche. „Die vielen positiven Rückmeldungen zum Projekt zeigen uns, wie relevant ein flächendeckendes Beratungsangebot für pflegende Kinder und Jugendliche ist.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Im Gespräch mit unseren ehrenamtlichen Beratern*innen erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Lebenssituation zu reflektieren, Entlastung zu finden und Isolation aufzulösen. Bei Bedarf können sie auch Informationen zu weiteren Hilfsangeboten erhalten.“ Auf www.pausentaste.de finden Heranwachsende Erfahrungsberichte und Interviews mit jungen Pflegenden, Videos und Hinweisen auf Beratungsangebote.

Zeugnisvergabe nach einem besonderen Schuljahr

30.06.2021

Wuppertal, 30.06.2021. Zwar stellten in den letzten Monaten einige Schülerinnen und Schüler ihren Eltern die eher ungewöhnliche Frage „Wann darf ich endlich wieder in die Schule?“ – trotzdem ist die Freude auf die Sommerferien bei vielen groß! Doch: vorher steht noch die Zeugnisvergabe an!

In diesem Schuljahr wurden nicht nur Englisch-Vokabeln gepaukt, nein, es kamen auch „neue“ deutsche Begriffe wie Inzidenzwert, Wechselmodell, Distanzunterricht und Bundesnotbremse hinzu. Als anstrengend und nervig beschrieben viele Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihren Sorgen an das Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ wandten, die Situation im Homeschooling oder die Maskenpflicht in der Schule. „Die anfängliche Begeisterung für Videokonferenzen flaute schnell ab und die indirekte Begleitung durch Lehrkräfte, der fehlende Kontakt zu Mitschüler*innen, eine oftmals unzureichende technische Ausstattung, und keine Aussicht auf Normalität ließen die Motivation zuhause bei vielen allmählich schwinden.“ weiß eine langjährige Beraterin durch viele Gespräche mit Kindern und Jugendlichen.

Wie sich das digitale Lernen auf die Zensuren auswirkt, wird sich nun zeigen. Das kann die Vorfreude auf einen unbeschwerten Sommer bei manchen Schüler*innen trüben. Denn auch die diesjährige Zeugnisvergabe kann Kummer bereiten oder zu Konflikten innerhalb von Familien führen.

Die Mitarbeitenden an den Beratungsangeboten der „Nummer gegen Kummer“ haben ein offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und Eltern – auch bei Zeugnissorgen.

Auch für viele Eltern war es ein besonderes Schuljahr in Zeiten der Pandemie. Mütter und Väter sprachen am Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ von Überforderung und Erschöpfungszuständen in Folge der Doppelbelastungen. Auch teilten sie Ängste, dass ihre Kinder in ihren Leistungen nun nicht mehr mithalten können, weil sich das Homeschooling nur schwerlich umsetzen ließ. Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. beschreibt: „Es gab erheblichen Redebedarf am Elterntelefon. Die Probleme Zuhause nahmen teilweise zu, die Kontakte im eigenen Umfeld gleichzeitig ab. Es war und ist uns daher nach wie vor ein großes Anliegen, auch für Mütter und Väter erreichbar zu sein, ihre Sorgen aufzufangen und ihnen Mut zu machen.“

Das Elterntelefon ist aktuell montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags auch bis 19 Uhr, unter 0800 111 0 550 zu erreichen. Kinder und Jugendliche finden montags bis samstags von 14.00 bis 20.00 Uhr unter der Rufnummer 116 111 Unterstützung amKinder- und Jugendtelefon oder rund um die Uhr bei der Online-Beratung unter www.nummergegenkummer.de. Alle Beratungsangebote sind anonym und kostenlos erreichbar. Die speziell für ihre Aufgaben ausgebildeten Beraterinnen und Berater hören zu und überlegen gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern, welche Lösungswege es geben kann.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

PM-Statistik-2020

Jahresstatistiken 2020 jetzt online!

29.04.2021

Wuppertal, 29.04.2021. Über 1.600 Anfragen von ratsuchenden Kindern, Jugendlichen und auch Eltern werden aktuell täglich von den 113 bundesweiten Standorten der »Nummer gegen Kummer« angenommen – am Telefon und online. Denn gerade in diesen schwierigen Zeiten kommt den kostenlosen, leicht erreichbaren und kontaktlosen Beratungsangeboten eine noch größere Bedeutung zu. Hier haben Menschen die Möglichkeit anonym über ihre Situation zu sprechen, sich zu entlasten und damit Ängsten und Unsicherheiten entgegenzuwirken. Für viele Familien ist es nach wie vor eine schwierige Zeit, weiß Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V.: „Die Pandemie schränkt strukturierte Tagesabläufe, die Bewegungsfreiheit und soziale Kontakte ein wie nie. Die Beratungsanfragen haben in der Pandemie deutlich zugenommen. Sie spiegeln unter anderem ein erhöhtes Konfliktpotential innerhalb der Familie wider.“ Anderen Menschen zu helfen ist primäre Aufgabe von Nummer gegen Kummer e.V. und seinen Mitgliedsverbänden. Dabei werden wir bereits seit 1991 von der Deutsche Telekom unterstützt – und in diesen schwierigen Zeiten ganz besonders! Am 29. April 2021 startet die Initiative „Unser Platz für Eure Hilfe“: Eine Woche lang stellt das Unternehmen unter anderem der »Nummer gegen Kummer« ihre nationalen Werbeplätze zur Verfügung – damit noch mehr Menschen auf unsere kostenlosen und vertraulichen Beratungsangebote aufmerksam werden und möglichst kein Hilferuf ungehört bleibt. Die unterschiedlichen Belastungssituationen in Familien werden auch in zahlreichen Beratungen bei der »Nummer gegen Kummer« immer wieder thematisiert. Die vor kurzem veröffentlichten Jahresdaten sind dabei ein guter und wichtiger Indikator in der Krise. Sie machen deutlich, wie die Stimmung in den Familien, bei Kindern und Jugendlichen ist.

Die Jahresstatistiken finden Sie unter: https://www.nummergegenkummer.de/aktuelles/zahlen-und-fakten/. Im angefügten Fact Sheet sind die wichtigsten Zahlen und Fakten noch einmal zusammengefasst. 2020 war für alle ein herausforderndes Jahr. Das hat sich auch an den Beratungsangeboten der »Nummer gegen Kummer« bemerkbar gemacht. Es haben rund 7% mehr Beratungen (128.500) stattgefunden als noch in 2019 (120.500). In 2021 setzt sich dieser Trend weiter fort: Im ersten Quartal 2021 gab es bereits 6 % mehr Beratungen als im ersten Quartal des Vorjahres. Diese Zahlen unterstreichen den nach wie vor hohen Bedarf der kostenlosen und anonymen Hilfsangebote der »Nummer gegen Kummer«. In vielen Beratungen spiegelt sich die besondere Situation wider, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Alltag von Familien entstanden sind. So sprechen junge Ratsuchende vermehrt über psychische Probleme, Einsamkeit und Konflikte innerhalb der Familie und auch Gewalterfahrungen werden verstärkt thematisiert. Viele Eltern rufen an, um über ihre aktuellen und akuten Belastungen (Betreuungssituation der Kinder, Konflikte in der Familie sowie Gefühle der Verunsicherung und Überforderung) in der Krisensituation zu sprechen. Zudem wird das Beratungsangebot genutzt, um präventiv Strategien zu entwickeln angemessen auf Konfliktsituationen reagieren zu können.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

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Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

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facebook.com/ngk.dachverband

 

20 Jahre Elterntelefon

20 Jahre Beratung am Elterntelefon

24.03.2021

Wuppertal, 24.03.2021. Das Elterntelefon der »Nummer gegen Kummer« feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. „An unserem Kinder- und Jugendtelefon, das seit 1980 besteht, meldeten sich auch immer wieder Eltern mit ihren Sorgen und suchten Rat bei familiären Problemen. Aus unseren Kontakten mit vielen anderen Eltern und Erziehenden wussten wir zudem, wie sehr auch hier Unterstützung und Hilfe benötigt wird und so fiel die Entscheidung für den Aufbau eines zweiten telefonischen Angebots recht leicht. Seitdem können sich also auch Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bei Problemen rund um Familie und Erziehung vertrauensvoll an die „Nummer gegen Kummer“ wenden.“, erinnert sich Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. in Wuppertal. Am 22. März 2001 ging das Elterntelefon auf Leitung und ergänzt seitdem neben dem Kinder- und Jugendtelefon das Gesprächs- und Beratungsangebot der »Nummer gegen Kummer«. Unter der bundesweit kostenfreien Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern und andere Erziehungsverantwortliche ein qualifiziertes Gesprächsangebot zu ihren Fragen und Sorgen um ihr Kind.

Seit dem Start haben rund 203.000 Beratungen am Elterntelefon stattgefunden. Dabei war das Angebot in dem pandemiegeprägten Jahr 2020 so gefragt wie nie zuvor. Hier haben 17.789 Beratungen stattgefunden und damit 64% mehr als im Vorjahr! „Wenn sich eine überforderte Mutter, die mit zwei Kindern im Homeschooling ist und nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht, während unseres Gespräches etwas entlastet fühlt, dann weiß ich, wie wichtig unser Angebot ist.“, beschreibt eine ehrenamtliche Beraterin die Gespräche in diesen besonderen, oft schwierigen Zeiten. Sie erlebe täglich, wie viel Unterstützung das Elterntelefon den Familien bietet – allein durch einen einzigen Anruf! Denn egal, ob es um Überforderungssituationen, Konflikte innerhalb der Familie bzw. mit demder (Ex-)Partnerin oder Unsicherheiten rund um Pubertät, Regeln oder Verbote in der Erziehung geht – den Eltern tut es gut, offen über diese Gefühle sprechen zu können. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Beraterinnen können Handlungsstrategien für den Umgang mit den Sorgen und Ängsten erarbeitet werden. Im Rahmen der anonymen Beratung erhalten Eltern auch auf Wunsch Kontaktdaten zu Beratungsstellen oder Hilfeeinrichtungen in ihrer Nähe.

Nur durch das große Engagement der über 800 ehrenamtlichen Beraterinnen, die in ganz Deutschland Anrufe entgegennehmen, sind die vielen Anfragen zu bewältigen. Was viele von ihnen antreibt, beschreibt eine Beraterin so: „Ich erlebe als Beraterin am Elterntelefon viel Dankbarkeit, oft Erleichterung und auch Zuversicht durch neue Impulse, die die Anrufer*innen entwickelt haben.“

Im angefügten Fact Sheet haben wir noch einmal alle interessanten Zahlen und Fakten aus 20 Jahren Elterntelefon zusammengefasst.

Pressekontakt:

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Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
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Insta Zahlen 2020

Beratung in 2020 und Elterntelefon gefragt wie nie zuvor

18.02.2021

Wuppertal, 18.02.2021. 2020 war für alle ein herausforderndes Jahr. Das hat sich auch an den Beratungsangeboten der »Nummer gegen Kummer« bemerkbar gemacht. Rund 494.442 Ratsuchende haben in 2020 die »Nummer gegen Kummer« kontaktiert: davon über 461.000 Kinder und Jugendliche in der Telefon- und Onlineberatung und 33.380 Eltern am Elterntelefon[1]. Aus diesen Kontakten entwickelten sich insgesamt 128.524 Beratungen, in denen ein intensives Gespräch mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zu ihren Problemen oder Themen geführt wurde. Das sind rund 7% mehr Beratungen als noch in 2019.


[1]Nicht jeder Kontakt (Anruf/Nachricht) führt zu einer Beratung, was unterschiedliche Gründe haben kann, wie zum Beispiel auflegen, schweigen oder Anrufe ohne ein bestimmtes Anliegen. 

PM Zahlen 2020

Die Anzahl der Beratungen am Kinder- und Jugendtelefon bewegen sich 2020 ungefähr auf dem hohen Vorjahresniveau, während bei der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche und vor allem am Elterntelefon deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen sind. Diese Zahlen unterstreichen den hohen Bedarf der kostenlosen und anonymen Hilfsangebote der »Nummer gegen Kummer«.


Erste Auswertungen haben ergeben: Viele Eltern rufen auch an, um über ihre aktuellen und akuten Belastungen (Betreuungssituation der Kinder, Konflikte in der Familie sowie Gefühle der Verunsicherung und Überforderung) in der Krisensituation zu sprechen und auch um präventiv Konfliktsituationen angemessen begegnen zu können. Kinder nutzen die Beratungsangebote ebenfalls verstärkt, um mit der für sie ungewohnten neuen Situation umzugehen: So sprechen junge Ratsuchende vermehrt über psychische Probleme, Einsamkeit und Konflikte innerhalb der Familie und auch verstärkt über Gewalterfahrungen.

Bundesministerin Franziska Giffey betont: „Es ist sehr wichtig, Kinder, Jugendliche und Eltern mit ihren Problemen nicht allein zu lassen. Die hohe Nachfrage nach Beratungsangeboten in der Corona-Pandemie zeigt das deutlich. Es war deshalb richtig, dass wir die Nummer gegen Kummer in dieser Zeit mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet haben. Und auch in diesem Jahr verstärken wir die Förderung der Nummer gegen Kummer, um die Erreichbarkeit des Kinder- und Jugendtelefons, des Elterntelefons und der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche deutlich zu erhöhen. Mein ganz besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern und dem Verein Nummer gegen Kummer e.V. für ihren Einsatz in den letzten Monaten. Sie haben sich unter den erschwerten Bedingungen in der Pandemie täglich und  auch an den Feiertagen um die Nöte der Ratsuchenden gekümmert. Die Hilfetelefone geben uns Aufschluss darüber, was Eltern, Kinder und Jugendliche bewegt. Klar ist: Sie brauchen eine Perspektive. Die Belange der Familien und besonders die der Kinder und Jugendlichen haben für mich Priorität und sollten bei den Plänen für Lockerungen im Fokus stehen.“

Dem Motto der »Nummer gegen Kummer« - Darüber reden hilft - kommt auch in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich in vielen Familien weiterhin eine große Bedeutung zu.

Wuppertal, 24.03.2021. Das Elterntelefon der »Nummer gegen Kummer« feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. „An unserem Kinder- und Jugendtelefon, das seit 1980 besteht, meldeten sich auch immer wieder Eltern mit ihren Sorgen und suchten Rat bei familiären Problemen. Aus unseren Kontakten mit vielen anderen Eltern und Erziehenden wussten wir zudem, wie sehr auch hier Unterstützung und Hilfe benötigt wird und so fiel die Entscheidung für den Aufbau eines zweiten telefonischen Angebots recht leicht. Seitdem können sich also auch Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bei Problemen rund um Familie und Erziehung vertrauensvoll an die „Nummer gegen Kummer“ wenden.“, erinnert sich Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. in Wuppertal. Am 22. März 2001 ging das Elterntelefon auf Leitung und ergänzt seitdem neben dem Kinder- und Jugendtelefon das Gesprächs- und Beratungsangebot der »Nummer gegen Kummer«. Unter der bundesweit kostenfreien Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern und andere Erziehungsverantwortliche ein qualifiziertes Gesprächsangebot zu ihren Fragen und Sorgen um ihr Kind.

Seit dem Start haben rund 203.000 Beratungen am Elterntelefon stattgefunden. Dabei war das Angebot in dem pandemiegeprägten Jahr 2020 so gefragt wie nie zuvor. Hier haben 17.789 Beratungen stattgefunden und damit 64% mehr als im Vorjahr! „Wenn sich eine überforderte Mutter, die mit zwei Kindern im Homeschooling ist und nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht, während unseres Gespräches etwas entlastet fühlt, dann weiß ich, wie wichtig unser Angebot ist.“, beschreibt eine ehrenamtliche Beraterin die Gespräche in diesen besonderen, oft schwierigen Zeiten. Sie erlebe täglich, wie viel Unterstützung das Elterntelefon den Familien bietet – allein durch einen einzigen Anruf! Denn egal, ob es um Überforderungssituationen, Konflikte innerhalb der Familie bzw. mit demder (Ex-)Partnerin oder Unsicherheiten rund um Pubertät, Regeln oder Verbote in der Erziehung geht – den Eltern tut es gut, offen über diese Gefühle sprechen zu können. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Beraterinnen können Handlungsstrategien für den Umgang mit den Sorgen und Ängsten erarbeitet werden. Im Rahmen der anonymen Beratung erhalten Eltern auch auf Wunsch Kontaktdaten zu Beratungsstellen oder Hilfeeinrichtungen in ihrer Nähe.

Nur durch das große Engagement der über 800 ehrenamtlichen Beraterinnen, die in ganz Deutschland Anrufe entgegennehmen, sind die vielen Anfragen zu bewältigen. Was viele von ihnen antreibt, beschreibt eine Beraterin so: „Ich erlebe als Beraterin am Elterntelefon viel Dankbarkeit, oft Erleichterung und auch Zuversicht durch neue Impulse, die die Anrufer*innen entwickelt haben.“

Im angefügten Fact Sheet haben wir noch einmal alle interessanten Zahlen und Fakten aus 20 Jahren Elterntelefon zusammengefasst.

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Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
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Safer-Internet-Day 2021 - Wir sind dabei

Gemeinsam für ein besseres Internet. Verbund Safer Internet DE: Information, Beratung, Melden

09.02.2021

Safer Internet Day am 09.02.2021

Safer Internet Day am 09.02.2021

Berlin/Köln/Ludwigshafen/Mainz/Wuppertal, 09. Februar 2021 | Am 09.02.2021 ist wieder Sa- fer Internet Day, der internationale Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen online sowie offline dreht sich weltweit wieder alles um die Mög- lichkeiten, aber auch Risiken in unserer heutigen digitalisierten Lebenswelt – und um die Frage, wie wir das Internet von Morgen ein Stück weit besser machen können.


Verbund Safer Internet DE: Sechs Partner, ein Ziel

Gemeinsam für ein besseres Internet – das internationale Motto des Safer Internet Day 2021 beschreibt auch das Ziel der Zusammenarbeit der sechs Partner im Verbund Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Anlässlich des Aktionstags informieren die Partner über ihre Un- terstützungsangebote in den Bereichen INFORMATION – BERATUNG – MELDEN: die Medi- enkompetenzinitiative klicksafe stellt wichtige Informationen zu den Möglichkeiten und Ge- fahren der Internetnutzung bereit, die Nummer gegen Kummer unterstützt ratsuchende Kin- der, Jugendliche und Eltern am Telefon oder online mit Beratung bei „Web-Sorgen“ und die Meldestellen von jugendschutz.net und die Internet-Beschwerdestelle.de (gemeinsam umgesetzt von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. und FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.) bieten Nutzern die Möglichkeit, problematische Online-In- halte - auch anonym - zu melden. „Für uns im Verbund ist jeder Tag ein Safer Internet Day“, sind sich die Partner einig, „denn unsere Angebote bieten wichtige Werkzeuge für eine mög- lichst unbeschwerte Nutzung der digitalen Möglichkeiten sowie für den kompetenten Umgang mit Gefährdungen in der heutigen digitalen Lebenswelt.“


Mitmachen erwünscht

Traditionell initiiert und koordiniert klicksafe die Aktivitäten zum Safer Internet Day (SID) in Deutschland und setzt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf das Thema "Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake". Am Safer Internet Day sind alle Interessierten herzlich eingeladen den vielfältigen Informationen zum Beispiel online unter den Hashtags #SaferInternetDay, #SID2021, #WerMachtMeineMeinung oder #FaktenSchützen zu folgen, Beiträge zu liken und zu teilen oder auch eigene Posts zu erstellen und so dabei mitzuhelfen, die Aufmerksam- keit für Themen rund um ein besseres Internet zu erhöhen.


klicksafe

Für Kinder, Jugendliche sowie für Eltern, Lehrkräfte und alle anderen Interessierten haben die klicksafe-Expert:innen ein vielfältiges Angebot an Broschüren, Videos und Checklisten zur Meinungsbildung und Falschnachrichten im Internet entwickelt, darunter das neue klicksafe- Handbuch "Ethik macht klick. Meinungsbildung in der digitalen Welt", die neue Bro- schüre „Vertraust du noch oder checkst du schon?“ zu Falschmeldungen und Verschwö- rungsideologien sowie das interaktive Spiel für Jugendliche "Im Bunker der Lügen". Um über Falschinformationen im Netz aufzuklären, startet klicksafe zudem die Mitmachaktion #FaktenSchützen.

Alle neuen Materialien und Angebote stehen ab dem 09.02. zum Download auf klicksafe.de/sid zur Verfügung.


eco

Die eco Beschwerdestelle und die Polizei Köln veranstalten am 09.02. von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr einen Online-Workshop unter dem Titel: „Fake und die möglichen Folgen eines Irr- tums – sicher sozial netzwerken, statt den Falschen ins Netz zu gehen“.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung mit den Schwerpunkten „politische Meinungsbildung“ und „sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige“ ist bis zum Veranstaltungsbeginn online möglich.


FSM

Die FSM erklärt zum Safer Internet Day in einem Video, wie man illegale Online-Inhalte an die FSM-Beschwerdestelle melden kann. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen und viele Menschen zu motivieren, sich bei der Beschwerdestelle zu melden, wird das Video mit Untertiteln und in Gebärdensprache angeboten. Das Video ist unter www.fsm.de und auf Fa- cebook und YouTube verfügbar.

FSM-Geschäftsführer Martin Drechsler wird das Engagement der FSM zur Stärkung der Me- dienkompetenz in einer hochrangig besetzten Digitalkonferenz zum Thema "Digitale Plattfor- men und Gesellschaft - Wie können wir die gesellschaftliche Teilhabe am digitalen Fortschritt und die Debattenkultur im Netz fördern?" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbrau- cherschutz und des Digitalverbands Bitkom vorstellen.

Im Rahmen des Medienkompetenzprojekts weitklick veranstaltet die FSM außerdem eine Online-Podiumsdiskussion: Im Livestream auf YouTube diskutieren eine Schulleiterin, ein Journalist, ein YouTube-Profi, eine Medienpädagogin und eine Schülerin zum Thema "Wem kann ich trauen? - Medien- und Nachrichtenkompetenz in einer digitalen Welt".


jugendschutz.net

Passend zum diesjährigen Safer Internet Day veröffentlicht jugendschutz.net einen Info-Arti- kel, der sich mit grundlegenden Fragen zum Thema "Fake News" auseinandersetzt sowie über das Onlineangebot klick-tipps.net Empfehlungen zu Kinderseiten, die sich mit der The- matik beschäftigen.

Nummer gegen Kummer

Die Nummer gegen Kummer bietet am 10.02. einen Themen-Chat mit dem Fokus „Stress im Netz“ an: Ratsuchende Kinder und Jugendliche können im Live-Chat (14-18 Uhr) unter www.nummergegenkummer.de anonym und kostenfrei mit den Berater*innen der Nummer gegen Kummer über ihre Web-Sorgen chatten.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten ist auf der Aktions- seite für den SID 2021 www.klicksafe.de/sid zu finden.

SID international: www.saferinternetday.org und www.betterinternetforkids.eu

Über den Safer Internet Day

Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 immer am Dienstag der zweiten Februarwoche statt und setzt jedes Jahr einen neuen thematischen Schwerpunkt im Rahmen des internationalen Mottos „Together for a better internet“. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative klicksafe koordiniert.

klickSafe

klicksafe fördert die Online-Kompetenz der Menschen und unterstützt den kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet durch vielfältige Angebote. Die EU- Initiative ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und wird in Deutschland von den Medienanstalten in Rhein- land-Pfalz (Koordinator) und in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Auf der Website www.klicksafe.de finden Nutzer:innen eine Vielzahl von aktuellen Informationen, praktischen Tipps und Unterrichtsmaterial zu digitalen Diensten und Themen. Die Zielgruppen sind Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren. klicksafe ist das nationale, deutsche Awareness-Centre und wird gefördert durch das CEF Telecom Programm der Europäischen Union. Seit 2008 koordiniert klicksafe auch das Safer Internet Centre DE.

 

Kontakt:

Landesanstalt für Medien NRW,
Dilek Atalay, Tel.: 0211 77 007 190, dilek.atalay@medienanstalt-nrw.de

Medienanstalt Rheinland-Pfalz,
Deborah Woldemichael, Tel.: 0621 52 02 271, woldemichael@medienanstalt-rlp.de

 

ecoMit über 1.100 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Eu- ropa. Seit 1995 gestalten wir maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland, fördern neue Technologien, Infrastrukturen sowie Märkte und formen Rahmenbedingungen. Das Thema Jugendschutz ist für den eco schon seit 1996 ein wichtiges Thema. Damals wurde die Internet Content Task Force (ICTF) gegründet mit dem Ziel, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte im Internet zu verhindern. Daraus hat sich die eco Beschwerdestelle, entwickelt, die von eco seit rund 20 Jahren betrieben wird. Seit 2004 ist die Beschwer- destelle auch über das mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam betriebene Webportal internet-beschwerdestelle.de erreichbar und ist seit 2008 auch Teil des deutschen Safer Internet Centres.

Kontakt:
eco Verband der Internetwirtschaft e.V., www.eco.de
Laura Treskatis; Tel.: +49 (0) 30 – 2021567 – 23, laura.treskatis@eco.de

FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt FSM e.V., www.fsm.de,
Wiebke Klecar, Beuthstr. 6, 10117 Berlin; Tel.: 030 24 04 84 – 43, klecar@fsm.de, @FSM_de

 

Jugendschutz-net

Als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Inter- net recherchiert jugendschutz.net Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Die Stelle drängt Anbieter und Betreiber, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Sie nimmt über ihre Hotline Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen und sorgt dafür, dass diese schnell beseitigt werden. Im Fokus der Arbeit stehen riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischer Extremismus und sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Kontakt jugendschutz.net, www.jugendschutz.net
Bahnhofstr. 8a, 55116 Mainz, presse@jugendschutz.net, Tel.: 06131 328520

NummerGegenKummer

Als Helpline im Verbund Safer Internet DE bieten die Beratungsangebote der „Nummer ge- gen Kummer“ Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und andere Erziehende zu allen Fragen und (Online-)Sorgen an. Anonym, vertraulich und kostenlos. Kinder- und Jugendtelefon unter Tel. 116111 (Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr, samstags „Jugendliche beraten Jugendliche“). Onlineberatung für Kinder und Jugendliche im passwortgeschützten Onlineportal unter www.nummergegenkummer.de (Live-Chat Mi&Do 14-18 Uhr, email-Beratung rund um die Uhr erreichbar). Elterntelefon unter Tel. 0800 – 111 0 550 (Mo – Fr von 9 – 17 Uhr sowie Di&Do bis 19 Uhr).

Kontakt Nummer gegen Kummer e.V., www.nummergegenkummer.de,
presse@nummergegenkummer.de, Tel.: 0202 259 059-23

Diese Pressemitteilung wird gemeinsam herausgegeben vom Verbund Safer Internet DE.

 

Safer Internet DE (www.saferinternet.de) ist der Verbund der deutschen Partner im CEF Tel- ecom Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben dem Awareness Centre klicksafe (gemeinsam umgesetzt von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und der Landesan- stalt für Medien NRW) die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Situation-Beratung

Halbjahreszeugnisse der besonderen Art

26.01.2021


Wuppertal, 26.01.2021. Es sind besondere Halbjahreszeugnisse, die in wenigen Tagen an
Schüler*innen in ganz Deutschland verteilt werden. Immerhin bilden sie in diesem Jahr die
Noten eines Corona-Schulhalbjahres ab. Noten also, die unter außergewöhnlichen Umständen, in Zeiten von Distanz-, Wechselunterricht und Homeschooling entstanden sind. Eine Herausforderung für Lehrer*innen in ganz Deutschland, wenn man bedenkt, dass die Halbjahreszeugnisse den aktuellen Wissens- und Entwicklungsstand der Schüler*innen abbilden und Wegweiser für die zweite Schuljahreshälfte sein sollen; insbesondere wichtig bei den Kindern, die im kommenden Schuljahr an eine weiterführende Schule wechseln oder einen Schulabschluss anstreben. Neben den Leistungen der vergangenen Jahre ist hierbei sicherlich auch relevant, die individuellen Belastungen der Schüler*innen durch die Corona Situation zu berücksichtigen.

 

„Schule und Lernen sind Themen, die uns natürlich immer wieder in der Beratung begegnen“, berichtet Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Aktuell wird das Thema von vielen Unsicherheiten begleitet. Kinder und Jugendliche sorgen sich darum, wie sich die schulische Situation auf ihre Zukunft auswirken wird und sind teilweise vom Lernen in Eigenregie überfordert. Manche fürchten, den Anschluss zu verlieren oder einen schlechten Schulabschluss zu machen“. Aber auch Eltern kommen an ihre Grenzen. „Die Betreuung der Kinder, das Homeschooling und vielleicht noch den eigenen Job unter einen Hut zu bringen, kann überfordern“, so Rainer Schütz.

 

Die Berater*innen am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung und am Elterntelefon nehmen alle Sorgen und Ängste der Ratsuchenden ernst. Gemeinsam kann dann überlegt werden, was in der aktuellen Situation für den/die Ratsuchende*n hilfreich ist. Das alles mit Geduld und Nachsicht für einen selbst. Denn nicht immer gelingt es sofort, neu gewonnene Strategien erfolgreich umzusetzen.

 

Dass der Bedarf an Beratung mehr denn je vorhanden ist, spiegeln auch die hohen Anfragen an den Angeboten der „Nummer gegen Kummer“ wider, insbesondere in der Online-Beratung für junge Ratsuchende und am Elterntelefon. Gerade dann, wenn neue Lockdown-Regelungen in Kraft treten, macht sich ein Anstieg der Anfragen bemerkbar. Umso wichtiger ist es der „Nummer gegen Kummer“ auch weiterhin als Ansprechpartner für die Sorgen von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Eltern und anderen Erziehungsberechtigten da zu sein.

 

Das Elterntelefon ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und zusätzlich dienstags und donnerstags bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 0800 111 0 550 kostenfrei und anonym erreichbar.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Telefonnummer 116 111 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr für die jungen Ratsuchenden da – natürlich ebenfalls kostenfrei und anonym.

Kinder und Jugendliche, die lieber schreiben wollen, können sich an die OnlineBeratung (Mail- und Chat-Beratung) der „Nummer gegen Kummer“ unter www.nummergegenkummer.de wenden.

 

Dem Motto der „Nummer gegen Kummer“ – Darüber reden hilft – kommt auch in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich in vielen Familien wieder eine große Bedeutung zu.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

[*] Vergleichszeitraum 01.01.-30.09.



Ehrenamtantrag 2020
Fact Sheet - 40 Jahre NummergegenKummer
Nummergegenkummer Ehrenamt

Beachtliches ehrenamtliches Engagement!

05.12.2020

Wuppertal, 05. Dezember 2020.
„Berührt und oft angestrengt nachdenkend, wie ich das Kind oder den Jugendlichen am besten unterstützen kann, sitze ich heute am Telefon in der festen Überzeugung, hier wichtige Hilfestellung und Orientierung zu leisten“

Zitat einer ehrenamtlichen Beraterin.


Rund 31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich (Freiwilligensurvey 2016), davon aktuell etwa 3.000 als qualifizierte Berater*innen in der Telefon- und Onlineberatung der „Nummer gegen Kummer“. Damit verfügt die „Nummer gegen Kummer“ über das bundesweit größte ehrenamtlich getragene und verbandsübergreifende Beratungsnetz für Heranwachsende und Eltern in Deutschland. Den ehrenamtlichen Berater*innen, die sich Tag für Tag in ihrer Freizeit um die Ängste, Sorgen und Nöte der vielen tausenden Ratsuchenden kümmern, gebührt stets größte Anerkennung. Den Internationalen Tag des Ehrenamtes nimmt der Wuppertaler Verein daher zum Anlass, sich bei seinen vielen ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen zu bedanken.

Gerade dieses Jahr stellt viele Familien, aber auch Nummer gegen Kummer e.V. und seine Standorte vor große Herausforderungen, denn die kostenlosen und anonymen Beratungsangebote der „Nummer gegen Kummer“ sind gefragter denn je. Seit März 2020 ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg von Anfragen sowohl an den Telefonen, insbesondere am Elterntelefon (+59%)[*], als auch in der Online-Beratung für Kinder und Jugendliche (+18%)* zu verzeichnen.

„In Zeiten von Corona ist der freiwillige Einsatz für die Sorgen anderer nicht selbstverständlich“, betont Rainer Schütz, Geschäftsführer des Vereins. „Gemeinsam mit unseren Standorten und den vielen tausend ehrenamtlichen Berater*innen geben wir unter erschwerten Bedingungen alles, um dem steigenden Beratungsbedarf von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern gerecht zu werden.“

Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der „Nummer gegen Kummer“ würdigte auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey das Engagement der Berater*innen: „Die vielen ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater hören zu und zeigen Unterstützungswege auf. Das finde ich großartig. Ich schätze und bewundere dieses Engagement sehr und nutze gerne die Gelegenheit, nochmals allen für ihre Hilfsbereitschaft – auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie – herzlich zu danken.“

Das angefügte Fact Sheet fasst weitere beeindruckende Informationen und Zahlen zu 40 Jahren „Nummer gegen Kummer“ zusammen.

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der „Nummer gegen Kummer“ interessiert, findet unter www.nummergegenkummer.de weitere Informationen.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

Nummer gegen Kummer e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos, die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e.V. seit 1991.

 

Elterntelefon unter 0800 – 111 0 550
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr

Dienstags und Donnerstags
von 17 bis 19 Uhr.

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111
Mo – Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

 

Weitere Informationen unter  www.nummergegenkummer.de
instagram.com/nummergegenkummer_e.v
facebook.com/ngk.dachverband

 

[*] Vergleichszeitraum 01.01.-30.09.



Ehrenamtantrag 2020
Fact Sheet - 40 Jahre NummergegenKummer
NgK 40Jahre

„Nummer gegen Kummer“ feiert 40-jähriges Bestehen

09.09.2020

Wuppertal, 09.09.2020. Deutschlands größtes telefonisches Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern feiert in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass startet der Verein in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11.-20. September eine Online-Kampagne über seine Social Media-Kanäle Facebook und Instagram, in deren Rahmen Erinnerungen, Zahlen und Fakten der letzten 40 Jahre, geteilt werden – nicht zuletzt, um auf das Engagement der über 3.000 ehrenamtlichen Berater*innen in 40 Jahren aufmerksam zu machen und ihnen dafür zu danken. Denn ohne sie wäre keine Beratung möglich!

Seit dem Beginn gesicherter statistischer Aufzeichnungen haben tausende ausgebildete ehrenamtlich Beratende ca. 4,7 Mio. Gespräche mit Ratsuchenden geführt. Die „Nummer gegen Kummer“ verfügt über das bundesweit größte ehrenamtlich getragene und verbandsübergreifende Beratungsnetz für Heranwachsende und Eltern in Deutschland. „Wir sind stolz und glücklich darüber, dass wir nun schon seit 40 Jahren beständig ein Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche, und seit 2001 auch ein Beratungsangebot für Eltern anbieten können.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer von NgK. Seit dem Bestehen baut der Verein sein bundesweites Beratungsangebot kontinuierlich aus: 1980 mit dem Kinder- und Jugendtelefon gestartet, wurde 1994 die Beratung um den Peeransatz „Jugendliche beraten Jugendliche“ ergänzt. 2001 entstand mit dem Elterntelefon ein Beratungsangebot für Eltern und andere Erziehende, die über Sorgen im Zusammenhang mit (ihren) Kindern sprechen möchten. Seit 2003 wird das Angebot für Kinder und Jugendliche um eine em@il-Beratung ergänzt und 2019 ist eine Chat-Beratung dazugekommen. „Wir sind darauf bedacht, unsere Beratungsangebote an die Bedürfnisse der Ratsuchenden anzupassen. So werden sich unsere Angebote mit Sicherheit auch in Zukunft weiterentwickeln und verändern.“, sagt Rainer Schütz. Das Fact Sheet fasst alle wichtigen Zahlen noch einmal zusammen.

Wie wichtig ein solches niedrigschwelliges und bundesweites Beratungsangebot ist, hat sich besonders in der Corona-Pandemie gezeigt: Die verschiedenen Angebote wurden von den Kindern und Jugendlichen, aber auch von den Eltern intensiv genutzt, sodass es an allen Angeboten einen deutlichen Anstieg der Beratungen gab, insbesondere in den Lockdown Monaten März bis Mai.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey nimmt das Jubiläum zum Anlass, die Arbeit der Beraterinnen und Berater zu würdigen und sich zu bedanken: „Seit nunmehr 40 Jahren können sich Kinder und Jugendliche nun schon an die Nummer gegen Kummer wenden – kostenlos und anonym. Egal ob Liebeskummer, Stress mit den Eltern oder in der Schule, ob Angst oder sexualisierte Gewalt, die Themen sind vielfältig. Die vielen ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater hören zu und zeigen Unterstützungswege auf. Das finde ich großartig. Ich schätze und bewundere dieses Engagement sehr und nutze gerne die Gelegenheit, nochmals allen für ihre Hilfsbereitschaft – auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie – herzlich zu danken. 40 Jahre – eine lange Zeit, in der die Nummer gegen Kummer ein beachtliches Hilfenetz aufgebaut hat.“

Unterstützt wird das unverzichtbare Beratungsangebot „Nummer gegen Kummer“ seit fast 30 Jahren von der Deutschen Telekom, und ebenso ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein langjähriger und verlässlicher Partner.

Andere Zeiten, anderer Kummer

Andere Zeiten, anderer Kummer – in diesem Jahr ist alles anders!

18.06.2020

Wuppertal, 18.06.2020. Während so manche*r Schüler*in sonst mit Sorgen dem Ferienbeginn und den damit unumgänglichen Zeugnissen entgegensah, ist in diesem Jahr doch alles anders. Sitzenbleiben? Kann man (fast) nicht. Unerwartet schlechte Noten? Gibt es (fast) nicht. Auch wenn die zuständigen Kultusminister in den Ländern unterschiedliche Lösungen gefunden haben, wie die Zeugnisse in der Corona-Krise aussehen werden, soll es in diesem Jahr dennoch keine bösen Überraschungen für die Schülerinnen und Schüler auf den Zeugnissen geben.

Dennoch treiben Heranwachsende Sorgen und Ängste in dieser Zeit. „In der Beratung werden aktuell häufig Unsicherheiten und Zukunftsängste von den jungen Ratsuchenden thematisiert“, berichtet Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Zum Beispiel beschäftigen sie ganz konkrete Fragen zum Thema Schule, Ausbildung und Beruf. Die Sorge, mit dem Lernstoff nicht mitzukommen, existiert genauso wie die Sorge, zukünftig keinen Ausbildungsplatz zu bekommen“. Auch die Eltern kommen in der besonderen Situation häufig an ihre Grenzen. Daher berichten die Kinder in den Beratungsgesprächen bei der „Nummer gegen Kummer“ auch davon, dass sie zu Hause häufig niemanden haben, der ihnen zuhört und ihren Kummer versteht. Dies belegt auch die aktuelle bundesweite Studie „JuCo“[1]* zum Thema Jugendliche und Corona.

Dass der Bedarf an Beratung mehr denn je vorhanden ist, spiegeln auch die hohen Anfragen an den Angeboten der „Nummer gegen Kummer“ wider: Allein im Mai 2020 suchten rund 8.400 Heranwachsende am Kinder- und Jugendtelefon und 1.380 in der Online-Beratung Rat.

Insgesamt rund 100.000 Beratungen konnte der Verein, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, im Jahr 2019 am Kinder- und Jugendtelefon durchführen. Neben Gesprächen, die sich rund um die Schule drehten (14,5% der Beratungen), ging es am Telefon und in der Online-Beratung im letzten Jahr auch um psychosoziale Themen und Gesundheit (35,6% der Beratungen) sowie Probleme in der Familie (19,3% der Beratungen). „Uns ist wichtig zu betonen, dass sich Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern zu allen Themen, die sie bewegen und beschäftigen, an unsere kostenlosen und anonymen Beratungsangebote wenden können“, betont Rainer Schütz.

Auch für die Themen der Eltern gibt es bei der „Nummer gegen Kummer“ immer ein offenes Ohr. Die Gespräche am Elterntelefon zeigen, dass sie während der Krise häufig ein Gefühl der Überforderung erlebt haben und sich unsicher sind, ob sie ihre Kinder ausreichend unterstützen konnten. Gerade das Thema Schule beschäftigt viele Eltern sehr. Für sie ist die „Nummer gegen Kummer“ notwendiger denn je. So verzeichnete der Verein in diesem Jahr im Monat April eine Steigerung der Beratungen am Elterntelefon von 54,8% im Vergleich zum Vormonat.

Auch für die kommenden Monate sieht der Verein einen gesteigerten Beratungsbedarf und ist für die Anfragen gewappnet. Denn die Sorgen und Ängste von Kindern, Jugendlichen und Eltern werden sich wahrscheinlich nicht einfach in Luft auflösen.

Pressekontakt:

Interviewanfragen richten Sie bitte an presse@nummergegenkummer.de oder telefonisch an Tel. 0202 259 059 – 0

 

Nummer gegen Kummer e.V.

Anna Zacharias
Hofkamp 108
42103 Wuppertal
a.zacharias@nummergegenkummer.de
+49 202 25 90 59 12

 

Über Nummer gegen Kummer e.V.:

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e.V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.

Nummer gegen Kummer e.V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei Child Helpline International.

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[1] * Andresen, Lips et.al.; 14.05.2020: Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahme; online unter www. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-10782.

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