"Nummer gegen Kummer" feiert 40-jähriges Bestehen!

Nummer gegen Kummer feiert 40-jähriges Bestehen!

Wuppertal, 09.09.2020. Deutschlands größtes telefonisches Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern feiert in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass startet der Verein in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11.-20. September eine Online-Kampagne über seine Social Media-Kanäle Facebook und Instagram, in deren Rahmen Erinnerungen, Zahlen und Fakten der letzten 40 Jahre, geteilt werden – nicht zuletzt, um auf das Engagement der über 3.000 ehrenamtlichen Berater*innen in 40 Jahren aufmerksam zu machen und ihnen dafür zu danken. Denn ohne sie wäre keine Beratung möglich!

Seit dem Beginn gesicherter statistischer Aufzeichnungen haben tausende ausgebildete ehrenamtlich Beratende ca. 4,7 Mio. Gespräche mit Ratsuchenden geführt. Die „Nummer gegen Kummer“ verfügt über das bundesweit größte ehrenamtlich getragene und verbandsübergreifende Beratungsnetz für Heranwachsende und Eltern in Deutschland. „Wir sind stolz und glücklich darüber, dass wir nun schon seit 40 Jahren beständig ein Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche, und seit 2001 auch ein Beratungsangebot für Eltern anbieten können.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer von NgK. Seit dem Bestehen baut der Verein sein bundesweites Beratungsangebot kontinuierlich aus: 1980 mit dem Kinder- und Jugendtelefon gestartet, wurde 1994 die Beratung um den Peeransatz „Jugendliche beraten Jugendliche“ ergänzt. 2001 entstand mit dem Elterntelefon ein Beratungsangebot für Eltern und andere Erziehende, die über Sorgen im Zusammenhang mit (ihren) Kindern sprechen möchten. Seit 2003 wird das Angebot für Kinder und Jugendliche um eine em@il-Beratung ergänzt und 2019 ist eine Chat-Beratung dazugekommen. „Wir sind darauf bedacht, unsere Beratungsangebote an die Bedürfnisse der Ratsuchenden anzupassen. So werden sich unsere Angebote mit Sicherheit auch in Zukunft weiterentwickeln und verändern.“, sagt Rainer Schütz. Das Fact Sheet fasst alle wichtigen Zahlen noch einmal zusammen.

Wie wichtig ein solches niedrigschwelliges und bundesweites Beratungsangebot ist, hat sich besonders in der Corona-Pandemie gezeigt: Die verschiedenen Angebote wurden von den Kindern und Jugendlichen, aber auch von den Eltern intensiv genutzt, sodass es an allen Angeboten einen deutlichen Anstieg der Beratungen gab, insbesondere in den Lockdown Monaten März bis Mai.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey nimmt das Jubiläum zum Anlass, die Arbeit der Beraterinnen und Berater zu würdigen und sich zu bedanken: „Seit nunmehr 40 Jahren können sich Kinder und Jugendliche nun schon an die Nummer gegen Kummer wenden – kostenlos und anonym. Egal ob Liebeskummer, Stress mit den Eltern oder in der Schule, ob Angst oder sexualisierte Gewalt, die Themen sind vielfältig. Die vielen ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater hören zu und zeigen Unterstützungswege auf. Das finde ich großartig. Ich schätze und bewundere dieses Engagement sehr und nutze gerne die Gelegenheit, nochmals allen für ihre Hilfsbereitschaft – auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie – herzlich zu danken. 40 Jahre – eine lange Zeit, in der die Nummer gegen Kummer ein beachtliches Hilfenetz aufgebaut hat.“

Unterstützt wird das unverzichtbare Beratungsangebot „Nummer gegen Kummer“ seit fast 30 Jahren von der Deutschen Telekom, und ebenso ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein langjähriger und verlässlicher Partner.

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