NGK 40-jahre Jubiläum

VEREIN

Der Verein 

Nummer gegen Kummer e. V. ist die Dachorganisation des größten, kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in Deutschland.

Der Verein wurde 1980 gegründet und ist seit 1994 ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wuppertal. Er bietet sozialen Verbänden die Mitgliedschaft in einem verbandsübergreifenden Netzwerk an, das die flächendeckende Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in Deutschland sicherstellt. Mit seinen Mitgliedern hat Nummer gegen Kummer e.V. zwei bundesweite Netzwerke aufgebaut und bietet seit mehr als 30 Jahren Rat und Unterstützung bei kleinen und großen Problemen an. Nummer gegen Kummer e.V. wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Die Organisation und Koordination wird von den Mitarbeiter*innen an den Standorten und der Geschäftsstelle in Wuppertal geleistet.

 

Der Verein ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und als Mitglied diesem in seiner Zielsetzung, der Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, eng verbunden.

Der Deutsche Kinderschutzbund unterstützt die Arbeit von Nummer gegen Kummer e.V. durch seine örtlichen Infrastrukturen und seine gesellschafts-politische Lobbyarbeit.

Das Kinder- und Jugendtelefon in Deutschland ist eines der ersten in Europa, viele Länder sind diesem Beispiel gefolgt.

In 2003 wurde die internationale Organisation Child Helpline International (CHI) mit Sitz in Amsterdam gegründet, in der Nummer gegen Kummer e.V. seitdem Mitglied ist. CHI setzt sich derzeit intensiv für eine feste Etablierung der Beratungstelefone für Kinder in allen europäischen Mitgliedsstaaten beim Europäischen Parlament und bei der Europäischen Kommission ein. Weltweit werden alle Länder angeregt, für Kinder ein schnell und leicht erreichbares Hilfeangebot per Telefon und Internet dauerhaft zu etablieren.

 

Interessante Einblicke in die Arbeit von Nummer gegen Kummer e.V. erhalten Sie im aktuellen Jahresbericht.

 

Lesen Sie hier die Satzung von Nummer gegen Kummer e.V. in der auf der Mitgliederversammlung 2010 beschlossenen Fassung, eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal, Vereinsregister Nr. 3206.

Unsere Ziele

„Nummer gegen Kummer“ hat es sich zum Ziel gesetzt, für alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und andere Erziehungspersonen ein schnell erreichbares Gesprächs- und Beratungsangebot in Deutschland zu etablieren. Die Anonymität der Telefonberatung macht es sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Eltern oft erst möglich, sich Hilfe zu holen. Die Beratungsangebote der„Nummer gegen Kummer“ sind erster Ansprechpartner für alle Fragen, Probleme und in besonders kritischen Situationen. Bei Bedarf öffnen sie den Weg zu weiteren Hilfen.

Seit vielen Jahren erfahren wir am Kinder- und Jugendtelefon und am Elterntelefon, was Kinder, Jugendliche und Eltern bewegt – ungefiltert und direkt.

Nummer gegen Kummer e.V. möchte Kindern, Jugendlichen und Eltern eine Lobby sein und engagiert sich in Politik und Gesellschaft als Sprachrohr für Mädchen und Jungen, Mütter und Väter und andere Erziehende. Die Probleme, von denen wir erfahren, in die öffentliche Diskussion einzubringen und konkrete Veränderungen anzuregen, um so die Situation von Familien verbessern zu helfen, ist allen im Netzwerk ein zentrales Anliegen.

Grundsätze der Beratung

Themenoffene erste Anlaufstelle

Themenoffene erste Anlaufstelle

Wertschätzend

Wertschätzend

Ergebnisoffen

Ergebnisoffen

Individuelle Beratungen

Individuelle Beratungen

Anonym und vertraulich

Anonym und vertraulich

Kostenlos

Kostenlos

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

weiterführende profesionelle Hilfen

Info zu weiterführenden (professionellen) Hilfen

Grenzen der Beratung

Keine Rechtsberatung

Keine verbindliche Rechtsberatung, keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung

Keine Intervention

Keine Interventionen (kein Follow-up)

Keine persönlichen Treffen möglich

Keine persönlichen Beratungen/Treffen möglich

Keine Kontaktaufnahme seitens des Beraters möglich

Keine Kontaktaufnahme seitens der Berater*innen möglich

Meilensteine der "Nummer gegen Kummer"

Das Video zu unseren Meilensteinen können Sie sich in unserem Youtube-Channel ansehen

Zum Video

Entwicklungsgeschichte

  • 2020 40 Jahre „Nummer gegen Kummer“
  • 2019 Die em@il-Beratung wird um eine Chat-Beratung für Kinder und Jugendliche ergänzt. Beide Angebote finden Ratsuchende unter der „Online-Beratung“.
  • 2018 Start des Projektes „Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe. Das Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Bei dem Projekt sind das Kinder- und Jugendtelefon sowie die Online-Beratung niedrigschwellige Anlaufstellen für Mädchen und Jungen, die sich um ihre Angehörigen kümmern oder diese zu Hause pflegen bzw. versorgen.
  • 2013 Start der bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs „TRAU DICH!“ in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Kinder- und Jugendtelefon und die em@il-Beratung von „Nummer gegen Kummer“ sind innerhalb der Initiative eine zentrale und niedrigschwellige Anlaufstelle für Mädchen und Jungen, die von sexuellen Übergriffen oder sexuellem Missbrauch in jeder Form betroffen sind oder auch nur Fragen zu diesem Thema haben. Start der Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) zur Vernetzung des Elterntelefons mit den Frühen Hilfen. Als Teil des neuen Bündnis gegen Schütteltrauma spielt die „Nummer gegen Kummer“ eine wichtige Rolle in der Entlastung, Aufklärung und Weitervermittlung von werdenden Eltern und Eltern von 0 – 3-jährigen Kindern.
  • 2008 Nummer gegen Kummer e.V. nutzt nun die von der Europäischen Kommission neu geschaffene EU-weite Rufnummer 116 111 der „Helpline für Hilfe suchende Kinder“.
    Nummer gegen Kummer e.V. wird „deutsche Helpline Safer Internet“ im Rahmen des „Safer Internet Programme“ der Europäischen Union.
  • 2004 Der Verein gründet die Stiftung Deutsche Kinder-, Jugend- und Elterntelefone in Berlin. Aufgabe der Stiftung ist es, den Ausbau und langfristigen Bestand der Beratungsangebote zu fördern. Doris Schröder-Köpf übernimmt die Schirmherrschaft über die Stiftung.
    Der Verein ändert seinen Namen in Nummer gegen Kummer e.V.
  • 2003 „Nummer gegen Kummer“ richtet die em@il-Beratung für Kinder und Jugendliche ein. Die technische Infrastruktur stellt der Partner von „Nummer gegen Kummer“, die Deutsche Telekom AG, bereit.
    Nummer gegen Kummer e.V. wird Gründungsmitglied im internationalen Dachverband Childhelpline International, Amsterdam www.childhelplineinternational.org
  • 2001 Das Elterntelefon wird zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen und mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums gegründet. Auch für die Anrufe am Elterntelefon übernimmt die Deutsche Telekom AG alle Gesprächsgebühren.
  • 1999 Doris Schröder-Köpf übernimmt bis 2004 die Schirmherrschaft über Nummer gegen Kummer e.V. und unterstützt die Einrichtung des Elterntelefons.
  • 1997 Die Deutsche Telekom stellt für das Kinder- und Jugendtelefon die bundesweit kostenlose Rufnummer 0800 – 111 0 333 zur Verfügung. Das Ziel, allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland eine telefonische Beratung anzubieten, ist erreicht – mit Unterstützung der ehrenamtlichen Berater*innen, unserer Mitgliedsverbände, unseres Partners Deutsche Telekom und vieler Freunden und Förderer der „Nummer gegen Kummer“.
    Der Dachverband erstellt ab diesem Jahr eine einheitliche Statistik über die Anrufe an allen Standorten des Kinder- und Jugendtelefons.
  • 1994 Das Partizipationsprojekt „Jugendliche beraten Jugendliche“ wird entwickelt und ergänzt seitdem am Samstag an mehreren Standorten des Kinder- und Jugendtelefons die Beratung.
    Die „BundesArbeitsGemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon e.V.“ (BAG) wird als eigener, gemeinnütziger Verein im Vereinsregister Wuppertal eingetragen.
  • 1991 Mit Hilfe der Deutschen Telekom AG als Partner wird eine erste bundesweite Rufnummer eingerichtet, unter der die ersten Standorte nun kostenlos zu erreichen sind. Die Gesprächsgebühren übernimmt bis heute die Deutsche Telekom. Der Verein und seine Mitglieder setzen sich ein großes Ziel: ein flächendeckendes Netz für die Beratung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu schaffen.
  • 1984 Die ersten verbindlichen Richtlinien für die Beratung werden verabschiedet und ein Ausbildungskonzept für die Beraterinnen und Berater erstellt. Das Kinder- und Jugendtelefon ist ein offenes Gesprächs- und Beratungsangebot, das den Anrufenden Vertraulichkeit und Anonymität zusichert. Es ist Ansprechpartner für alle Fragen, Sorgen und Probleme sowie in schwierigen Lebenssituationen und vermittelt bei Bedarf weitere Hilfe.
  • 1980 Der Vorläufer der Nummer gegen Kummer e.V., die Bundesarbeitsgemeinschaft Sorgentelefone, wird am 30. November in Bad Münstereifel eingerichtet. Innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes ist sie in Wuppertal die zentrale Koordinierungsstelle aller Träger des Kinder- und Jugendtelefons. Zu diesem Zeitpunkt sind die Beratungstelefone nur über örtliche, kostenpflichtige Rufnummern zu erreichen.
  • 1970 Das erste Sorgentelefon für Kinder wird in Köln vom Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Köln gegründet. 1975 richtet die Aktion Kinder- und Jugendschutz in Hamburg ein Beratungstelefon für Kinder und Jugendliche ein.
Gefördert vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
T-Com

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Europäische Union
Stiftung Deutsche Kinder-, Jugend- und Elterntelefone
Januar 1, 2019

Chat-Beratung

Januar 1, 2019
Januar 1, 2019

Email-Beratung

Januar 1, 2019
Januar 1, 2019

Elterntelefon

Januar 1, 2019
Januar 1, 2019

Jugendliche beraten Jugendliche

Januar 1, 2019
Januar 1, 2019

Erste bundesweite Rufnummer

Januar 1, 2019
Januar 1, 2019

Kinder- und Jugendtelefon

Januar 1, 2019

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